Hohe Wand, Niederösterreich

Was braucht es neben einem dunklen Himmel noch um zu gelungenen Astroaufnahmen zu kommen? Eine möglichst wolkenlose lange Nacht ohne störenden Mondlicht, ein funktionierendes Equipment natürlich, am besten nächsten Tag Arbeitsfrei und viel Lust sich die kommende Nacht auch bei zweistelligen minus Graden auf einem Berg um die Ohren zu schlagen. Aus Erfahrung weiß ich das dies alles nur mit Abstrichen möglich ist und unterm Strich nur eine Handvoll Fotos im Jahr auf der Habenseite stehen. Investiert man doch einige Stunden Belichtungszeit in ein einziges Foto, dazu kommen noch viele Korrektur Aufnahmen die nötig sind. Hat man die vielen Einzelbilder im Kasten warten nochmal viele Stunden Arbeit vor dem Computer auf den unermüdlichen Fotografen. Durch den Einsatz von CCD- und Digitalkameras in der Astrofotografie hat sich viel verändert, heutigen Amateurastronomen/Astrofotografen gelingen mit Abstand bessere Aufnahmen als es professionellen Astronomen mit Großteleskopen und Fotoplatten bis ins späte 20. Jahrhundert möglich war.

Ungeplante Motive

Für ein ansprechendes Astrofoto nimmt der engagierte Fotograf eine ganze Reihe von Strapazen auf sich. Wer nicht das Glück hat auf einem Berg abseits großer Städte zu wohnen ist gezwungen auch längere Anfahrten mit dem Auto zu unternehmen. Obwohl sehr anstrengend und zeitintensiv wird man manches mal mit unerwarteten Blickwinkeln in die reizvolle Natur belohnt. Dieses Panoramafoto der Morgendämmerung entstand nach einer Beobachtungsnacht bei der Heimfahrt nach Wien in der Nähe von St. Jakob/Walde, Steiermark.